Kirche Arosa

Arosa Trailrun AT22

Für dieses Wochenende habe ich mich einmal etwas weiter auf einen Trail-Wettkampf begeben. Arosa war das Ziel; die vierte Austragung des Arosa Trailruns.

Bei strahlendem Sonnenschein bin ich am späten Freitag Nachmittag in Arosa angekommen. Nach dem Check-In im Hotel ging ich meine Startnummer holen. Das Eventgelände machte es schon früh klar. Dies wird ein familiärer Anlass. Wohl auch wegen dem am gleichen Tag stattfindenden Jungfrau-Marathon. So hatte ich meine Startnummer und den Streckenplan schnell in der Hand und konnte mich auf den Lauf von heute vorbereiten.

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Punkt 9:00 Uhr ging es bei leichtem Nieselregen los, 5 Minuten vorher wurden wir in die Startzone geleitet. Das Feld zog sich auf den Steigungen und Waldwegen bis Maran bereits etwas auseinander. Die Steigungen waren anfangs noch gut joggbar, wurden mit zunehmender Höhe aber anspruchsvoller und steiler.

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Dennoch war der erste Höhepunkt - der Gipfel des Weisshorns - schneller erreicht, als ich mir vorgestellt hatte. Nun ging es erst steil abwärts, dann eine sehr schöne Krete entlang, bevor die Steigung Richtung Hörnli begann.

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Mehr als die Hälfte der Strecke war hier schon zurückgelegt und es sollte nur noch abwärts gehen - dachte ich zumindest. Einige hundert Meter später wartete aber nochmals eine kurze Steigung (die steilste er ganzen Strecke). Von nun an führte der Weg über Weiden und an den zwei Seen vorbei in Richtung Innerarosa.

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Dort bog ich tatsächlich falsch ab. Einerseits abgelenkt durch Reto, einen Arbeitskollegen, den ich hier unerwartet auf einem Mountainbike kreuzte. Andererseits lief der Läufer vor mir links den Weg hoch. Die Abzweigung hatte ich aber nicht erwartet, weshalb ich kurz auf Outdoor Active prüfte, ob ich noch auf dem richtigen Pfad war. Prompt realisierte ich, dass ich und zwei Läufer welche ihr folgten auf dem falschen Weg waren. Wir korrigierten entsprechend und liefen auf dem richtigen Weg nach Arosa ins Ziel.

Die Verpflegung dort war feudal, neben isotonischen Getränken und Cola wurde auch alkoholfreies Bier gereicht - zu Früchten, Schokoladekuchen und Bündnerfleisch. Da störte nicht einmal mehr der dichte Nebel, welcher sich über Arosa gelegt hatte.

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Leider hat sich meine TomTom beim synchronisieren verheddert. So gibt es leider keine GPS-Daten meines Laufs. Nun ja, ein weiterer Grund neben des schönen Trails, das Rennen im nächsten Jahr nochmals zu absolvieren.

Noch etwas für die Statistik:

  • Offizielle Laufzeit gemäss Datasport: 2:51.32,2 (Start → Weisshorn 1:14:48, Weisshorn → Ziel 1:36:44)
  • Alterskategorie M50: 5. Rang mit einem Rückstand von 23.59,4
  • Overall: 32. Rang mit einem Rückstand von 39.38,0
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